Impulse für Ihren Auftritt 

Präsentieren. Rhetorik. Wortwahl. Wirkung.

IMPULSE FÜR BESSERE KOMMUNIKATION

Gute Kommunikation entscheidet sich oft in wenigen Sekunden: beim Einstieg in eine Präsentation, in einem schwierigen Gespräch, bei einer spontanen Wortmeldung oder bei der Frage, ob eine Botschaft wirklich ankommt.

Hier finden Sie regelmäßig Impulse zu Präsentation, Rhetorik, Wortwahl und Wirkung. Konkrete Beobachtungen, praktische Tipps und Beispiele aus meinen Trainings, Keynotes und aus dem Kommunikationsalltag.

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Aus der Trainingspraxis

Präsentieren kann man lernen. Man muss es aber auch trainieren.

„Ich präsentiere häufig. Aber wirklich gelernt habe ich es nie.“ Das hat wieder eine Führungskraft zu mir gesagt.

Das höre ich erstaunlich oft in meinen Präsentationstrainings. Manche präsentieren schon seit Jahren: vor Kunden, in Meetings, vor der Geschäftsführung oder im eigenen Team. Aber wirklich gelernt oder gar trainiert haben es nur sehr wenige.

In vielen Unternehmen wird einfach vorausgesetzt, dass Mitarbeitende und Führungskräfte präsentieren können. Die Folgen erlebe ich regelmäßig: Kunden werden nicht überzeugt, gute Ideen kommen nicht an, wichtige Botschaften verpuffen.

Die typischen Fehler zeigen sich schnell

Oft merke ich schon nach wenigen Augenblicken, woran es liegt: zu viel Inhalt, kein klarer Start, keine starke Botschaft, keine Dramaturgie, unsichere Körpersprache. Von den Folien ganz zu schweigen.

Dabei könnten es eigentlich viele. Fachlich sowieso. Die allermeisten wissen nur nicht, wie sie ihr Wissen und ihre Erfahrung so präsentieren, dass sie andere wirklich erreichen und überzeugen. Genau daran arbeiten wir in meinen Trainings.

Der Anfang entscheidet fast alles

Nach der Vorbereitung beginne ich im Training deshalb immer mit dem Anfang einer Präsentation. Denn in den ersten Augenblicken entscheidet sich, ob Menschen zuhören wollen und verstehen, warum das Thema für sie relevant ist. Dafür gibt es eine einfache Frage, die Sie direkt auf Ihre nächste Präsentation anwenden können:

Wenn Sie nicht in einem Satz sagen können, was Ihre Zuhörer davon haben, Ihnen zuzuhören, sollten Sie noch nicht anfangen.

Klingt einfach. Ist es aber erstaunlich oft nicht. Teilnehmer berichten mir nach den Trainings zum Beispiel, dass ihr neuer Einstieg sofort für mehr Aufmerksamkeit gesorgt hat. Oder dass sie ihre Präsentation zum ersten Mal konsequent aus Sicht des Kunden aufgebaut haben.

Bei starken Präsentationen geht es immer ums Publikum.

Klarheit statt Business-Sprache

Wer klar sprechen will, muss zuerst klar denken

„Wir möchten unsere Mitarbeitenden auf der kommunikativen Ebene besser abholen.“

Solche Sätze höre ich oft. Nur was ist damit wirklich gemeint? Wenn so ein Satz im Meeting fällt, versteht jeder etwas anderes darunter. Oder ehrlicher: Er ist so beliebig, dass er nichts bewirkt. Gar nichts.

Er kostet Zeit, sorgt im Zweifel für Missverständnisse und bringt vieles, nur keine Klarhe

Eine klare Botschaft beginnt vor dem Sprechen

In meinen Trainings geht es deshalb oft um eine einfache Frage: Was möchte ich eigentlich sagen und erreichen. Wer Klarheit will, muss darauf zunächst selbst eine klare Antwort haben. Am besten lässt sie sich anschließend in einer einfachen Botschaft formulieren.

Statt: „Wir möchten unsere Mitarbeitenden auf der kommunikativen Ebene besser abholen.“

könnte es zum Beispiel heißen: „Wir möchten, dass unsere Führungskräfte schwierige Entscheidungen früher und klarer erklären.“

Konkret schlägt professionell

Oder: „Wir möchten, dass unsere Mitarbeitenden nach dem Meeting genau wissen, was wir von ihnen erwarten.“

Der erste Satz mit dem „Abholen“ klingt schön businessmäßig professionell. Die beiden anderen Sätze sind konkret. Und genau deshalb sind sie stärker. Gute Rhetorik bedeutet für mich nicht, möglichst professionell zu klingen. Sie bedeutet, so zu sprechen, dass andere verstehen, was ich meine und was ich von ihnen möchte.

Wer klar sprechen will, muss zuerst wissen, was er sagen und erreichen will.

Echte Begeisterung, die ansteckt

Ihre Teams gewinnen dank Murtaza Akbar Klarheit, Wirkung und Menschen – durch Kommunikation, die ankommt.

DER SPIEGEL

Früher kannte kein Mensch diese Begriffe, heute hört man sie in jeder Fußballreportage

Früher war’s ein Konter, heute ist es »Umschaltspiel«: Die Fußballsprache verändert sich hörbar. Teilweise zurecht, teilweise zu viel. Denn immer mehr Experten. Immer mehr nichts-sagender Inhalt. Bestes Beispiel: Sky lässt das Freitagsspiel inzwischen sogar von zwei Kommentatoren begleiten …

Zeit, einen Experten dazu zu befragen. Murtaza Akbar im Interview mit dem SPIEGEL über Tiefenläufe, das Kreieren von Chancen, die Holding Six sowie Sky und DAZN.

Die ersten Sekunden entscheiden

Wie beginnt eine gute Präsentation?

Es war nicht einfach, einen CEO davon zu überzeugen. Aber ich rate meinen Teilnehmern immer wieder: Starten Sie Ihre Präsentation nicht mit der Begrüßung. Warum beginnen so viele Präsentationen mit Sätzen wie:

„Ich freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind.“
Oder:
„Mein Name ist …“
Oder:
„Ich erzähle Ihnen heute etwas über …“

Kann man machen. Ist aber enorm langweilig. Und vor allem verschenken Sie genau die ersten Sekunden, in denen Sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums noch sicher haben.

Erst Interesse wecken, dann begrüßen

Der CEO eines Verbandes kannte solche klassischen Einstiege von sich und anderen. Ich habe ihm vorgeschlagen: Starten Sie direkt mit einer kurzen Geschichte oder einem Beispiel, das neugierig macht.
Und die Begrüßung?

Die kommt danach. Nach der ersten Anekdote, dem ersten Aha-Moment oder der kurzen Geschichte. Erst Interesse wecken, dann begrüßen. Filme, Romane oder Werbespots machen es genauso. Sie beginnen nicht mit einer Erklärung darüber, was uns in den nächsten Minuten erwartet. Sie versuchen zuerst, unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Ein konkretes Beispiel statt einer Begrüßungsformel

Der CEO begann seine Präsentation schließlich mit dem Beispiel eines anonymisierten Unternehmens, das „viel Geld auf der Straße liegen gelassen hat“.

Da wollte natürlich jeder wissen: Warum?

Genau das sollte ein guter Präsentationseinstieg erreichen. Er gibt dem Publikum einen Grund, wissen zu wollen, wie es weitergeht. Die Begrüßung kann anschließend kommen. Aufmerksamkeit zurückzuholen, die bereits in den ersten Sekunden verloren gegangen ist, ist deutlich schwieriger.

Starten Sie Ihre Präsentation nicht mit einer Begrüßung. Starten Sie mit dem Grund, Ihnen zuzuhören.

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Emotionen im B2B

Warum auch B2B-Präsentationen Emotionen brauchen

Bei einer Sache rate ich meinen Teilnehmern heute zum Gegenteil von dem, was ich vor 15 Jahren gesagt hätte. Vor allem in der B2B-Kommunikation. Und das, obwohl ich seit mehr als 20 Jahren Teams und Führungskräfte in Industrie, Technologie, Finanzen, Dienstleistungen und Vertrieb berate und trainiere.

Es geht um Emotionen. Gerade in Technologie und Industrie hätte ich früher gesagt: lieber nicht.

Und heute? Sage ich: Gerade dort brauchen wir sie.

Zahlen und Fakten allein reichen nicht

Sie können fachlich noch so gut sein. Ohne Emotionen erreichen Sie Menschen deutlich schwerer. Weder Azubi noch Abteilungsleiterin. Weder Ingenieur noch CEO.

Natürlich müssen Zahlen, Fakten und Argumente stimmen. Aber nur den Kopf anzusprechen, reicht nicht. Eine richtig gute Präsentation schafft mehr: nämlich eine echte Verbindung zum Publikum. Und das gelingt nur, wenn auch das Gefühl mitgeht. Menschen bleiben Menschen. Ob Hoodie, Kostüm oder Blaumann. Niemand möchte sich nur langweilige Fakten anhören. Auch im Business nicht.

Geschichten machen Fachliches erinnerbar

Ein Ingenieur in einem meiner Trainings brachte es einmal wunderbar auf den Punkt: „Wenn ich nur fachlich starte, schlafen mir die Leute vor der dritten Folie ein.“ 

Deshalb geht es für mich längst nicht mehr um die Frage B2B oder B2C. Egal welche Branche und welcher Anlass: Auch Fachpräsentationen brauchen Geschichten, konkrete Erlebnisse und Beispiele, die etwas auslösen und beim Gegenüber in Erinnerung bleiben.

Das bedeutet nicht, Fachlichkeit durch Emotionen zu ersetzen. Die Fakten müssen stimmen. Aber sie wirken stärker, wenn Menschen etwas damit verbinden.

Auch im B2B überzeugen Zahlen und Fakten besser, wenn sie nicht nur den Kopf erreichen.

„Reden wir übers Reden. Und zwar mit Hochschuldozent Murtaza Akbar passend zur EM 2024 über die Veränderung des Wortschatzes im Fußball.“
SWR3 - PUSH, DIE NACHMITTAGSSHOW
„Unser Kommunikationsexperte Murtaza Akbar zur Kommunikation der vier weltweit führenden Wissenschaftler Drosten, Fauci, Fergueson und Zhong.“
ProSieben - Wissensmagazin Galileo

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Was macht einen guten Präsentations- und Rhetoriktrainer aus?

Wer einen Präsentations- oder Rhetoriktrainer sucht, findet schnell sehr unterschiedliche Angebote. Aber woran erkennt man eigentlich einen guten Trainer?

Für mich reicht es nicht, Methoden und Modelle zu kennen. Ein guter Trainer sollte selbst überzeugend auftreten können, viel praktische Erfahrung mitbringen und vor allem ein gutes Gespür für die Menschen haben, mit denen er arbeitet. Denn Präsentieren und Rhetorik lassen sich nicht nur theoretisch vermitteln.

Punkte, die entscheidend sind

1. Er kann selbst präsentieren und Menschen erreichen.
Wer anderen zeigen möchte, wie ein überzeugender Auftritt gelingt, sollte selbst regelmäßig vor Menschen stehen. Eigene Bühnenerfahrung als Speaker ist deshalb für mich wichtig. Nicht, weil sich ein Trainer selbst inszenieren soll. Sondern weil er aus eigener Erfahrung weiß, was vor Publikum tatsächlich funktioniert.

2. Er kennt die Realität seiner Teilnehmer.
Eine Präsentation vor der Geschäftsführung ist etwas anderes als ein Vortrag in einer Behörde oder ein Kundentermin im Vertrieb. Ein guter Trainer kennt Unternehmen, Behörden, Ämter, Institutionen und Verbände auch von innen und versteht, wie unterschiedlich dort präsentiert und kommuniziert wird.

3. Er hat ein Gespür für Menschen.
Rhetoriktraining ist persönlich. Wer vor anderen spricht, zeigt immer auch etwas von sich. Deshalb braucht ein guter Trainer Empathie und die Fähigkeit, unterschiedliche Persönlichkeiten wahrzunehmen. Er sollte Menschen stärken, ohne sie zu verbiegen.

4. Er hört genau auf Sprache und Wortwahl.
Ein überzeugender Auftritt besteht nicht nur aus Haltung, Gestik und Blickkontakt. Entscheidend ist auch, was jemand sagt und wie er es formuliert. Ein guter Trainer erkennt schwammige Botschaften, unnötige Floskeln oder komplizierte Formulierungen und hilft dabei, klarer und wirkungsvoller zu sprechen.

5. Er lässt die Teilnehmer wachsen.
Präsentieren lernt man durch Präsentieren. Rhetorik lernt man durch Sprechen. Deshalb gehören Übungen, individuelles Feedback und erneutes Ausprobieren ins Zentrum eines guten Trainings. In meinen Trainings beginnen die Teilnehmer sehr früh selbst zu präsentieren, analysieren ihren Auftritt und entwickeln ihn Schritt für Schritt weiter. Genau dieser hohe Praxisanteil zieht sich durch das gesamte Training. 

6. Er bringt Präsenz und Humor mit.
Ein Training darf anspruchsvoll sein und trotzdem Spaß machen. Gerade wenn Menschen sich ausprobieren, vor anderen präsentieren und Feedback bekommen sollen, braucht es eine Atmosphäre, in der sie sich wohlfühlen. Präsenz schafft Aufmerksamkeit. Empathie schafft Vertrauen. Und Humor sorgt oft für die nötige Leichtigkeit.

Am Ende geht es nicht um den Trainer, sondern immer um die Teilnehmer

Nach mehr als 20 Jahren als Präsentations- und Rhetoriktrainer ist mein wichtigster Maßstab ziemlich einfach: Was kann jemand nach dem Training besser als vorher? 

Vielleicht beginnt eine Präsentation plötzlich mit einer starken Geschichte statt mit einer Begrüßungsformel. Vielleicht wird aus einer komplizierten Erklärung eine klare Botschaft. Oder jemand steht vor einer Gruppe und merkt zum ersten Mal: Ich kann das.

Denn ein gutes Training ist keine Bühne für den Trainer. Es ist die Bühne für die Teilnehmer.

Ein guter Präsentations- und Rhetoriktrainer zeigt Ihnen, wie Sie wachsen, indem Sie selbst besser und wirksamer auftreten.

agentur wortwahl

Die Kommunikationsagentur von Murtaza Akbar – gemeinsam mit seinem Team berät er Unternehmen, Verbände und öffentliche Institutionen zu wirksamer Kommunikation.

KEYNOTE AUS DEM TV-STUDIO:
LEBENDIG, INDIVIDUELL, INTERAKTIV

Murtaza Akbar hält seine Keynotes live vor Ort oder virtuell aus dem TV-Studio: nah, klar und interaktiv. Sie erhalten Energie, Inspiration und Tiefe wie bei einer Präsenz-Keynote, ob 100 oder 1.000 Menschen zuhören.

Ob als Auftakt, Impuls oder Abschluss Ihres Events: Die Keynote schafft Verbindung, regt zum Nachdenken an und bewegt Teams und Führungskräfte. Auf Wunsch passen wir das Look and Feel sowie Einblendungen an Ihr Event und Corporate Design an.

Wir freuen uns auf Ihre Veranstaltung – online oder vor Ort.